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Basiswissen Rechnungswesen
 
 

 

 



Systemtheorie Glossar

Ablauf
vgl. System

Analyse
vgl. Tätigkeiten

Anwendung
Lernsystem
Arbeitssystem

vgl. System

Aufbau
Systemmerkmale nach Kosiol

vgl. System

Aspekte
Qualität
Kosten
Zeit

Axiom
Basissatz, der aufgrund einer Selbstevidenz eines Beweisgrundes weder bedürftig noch fähig ist; dienst als Grundlage für die Ableitung weiterer Sätze und ist selbst nicht mehr aus noch allgemeineren Sätzen herleitbar. (Bänsch 1996, S. 77)

vgl. Theorieaufbau

Deduktion
Logischer Schluß oder logische Ableitung vom Allgemeinen auf das Spezielle, vom Ganzen auf das Teil, von der Theorie auf die Hypothese. Bei richtigen Prämissen und korrekten Ableitungen sind deduktive Schlüsse immer richtig. Inhaltlich liefern sie aber im Grunde nur redundante Information. (Borz/Döring 1995, S. 613) Gegensatz: Induktion

vgl. Methode

empirisch
[zu griech. émpeiros "erfahren, kundig"], erfahrungsgemäß, aus Beobachtung und Experiment gewonnen

Ergebnis
Hypothese, Theorie oder Modell

vgl. Wissenschaftstheorie

Erkenntnisinteresse
Bezeichnung für das forschungsleitende Bemühen um kognitives Verständnis. Innerhalb realwissenschaftlicher Erkenntnisbereiche führt dies zur Bildung von Theorien zum Zweck der Erklärung. (Gabler 1994, S. 1005)

vgl. Ziel

Erklärung

vgl. Erkenntnisinteresse

Evidenz
[lat.], Augenscheinlichkeit, Deutlichkeit, Gewißheit; eine Einsicht, die ohne method. Vermittlung geltend gemacht wird, insbes. für die Legitimation unbeweisbarer oder unbewiesener Sätze

vgl. Axiom

Evaluation
[engl.; zu lat. valere "stark sein"], Bewertung, Bestimmung des Wertes (Meyers großes Taschenlexikon 1992, Bd. 6, S. 265)

Exhaustion
Wenn ein in Form einer Wenn-Dann-Hypothese prognostizierter Effekt in einer empirischen Unterschung nicht eintritt, kann a) eine Hypothese als falsifiziert ablehnen ode b) die Hypothese verändern, indem man die Wenn-Komponente der Hypothese um weitere unabhängige Variablen ergänzt (Exhaustion). Dadurch wird der Geltungsbereich der Hypothese eingeschränkt. In einer weiteren Untersuchung muß die exhaurierte Hypothese dann erneut geprüft werden. (Borz/Döring 1995, S. 614)

Falsifikation
Widerlegung einer Hypothese oder Theorie (Borz/Döring 1995, S. 615) Gegensatz: Verifikation

Gestaltungsinteresse
u.a. zur Prognose künftiger Ereignisse und Hervorbringung von Technologien zur Gestaltung der Realität

vgl. Ziel

Glossar
vgl. Aufbau des Lernsystems

Heuristik
[zu griech. heuískein "finden, entdecken"], Erfindungskunst, (lat. "ars inveniendi"), Lehre von den Verfahren, Probleme zu lösen, also für Sachverhalte empir. und nichtempir. Wissenschaften Beweise oder Widerlegungen zu finden. Die H. dient somit der Gewinnung von Erkenntnissen, nicht ihrer Begründung. Sie bedient sich dabei heuristischer Prinzipien, z.B. der Variation der Problemstellung, Zerlegung in Teilprobleme, Entwicklung von Modellen und (Arbeits-) Hypothesen. (Meyers großes Taschenlexikon 1992, Bd. 9, S. 270)

Findungskunst, Findestrategie (Borz/Döring 1995, S. 13)

Gezieltes Suchen nach guten Lösungen für komplexe Probleme, die sich (noch) gar nicht oder nur sehr aufwendig lösen lassen. (Bänsch 1996, S. 80)

vgl. Informationsdienstleistungen

Historie
griechisch/lateinisch: Wissen, Kunde; das Geschehene

Hypothese
Annahme über einen realen (empirisch erfaßbaren) Sachverhalt in Form eines Konditionalsatzes ("Wenn-Dann"-Satz, "Je-Desto"-Satz). Wissenschaftliche Hypothesen müssen über den Einzelfall hinausgehen (Generalisierbarkeit, Allgemeinheitsgrad) und anhand von Beobachtungsdaten falsifizierbar sein. (Borz/Döring 1995, S. 616)

vgl. Ergebnis

Induktion
Schluß vom Speziellen auf das Allgemeine, vom Teil aus Ganze, von Daten auf Theorie. Induktionsschlüsse sind im Unterschied zur Deduktion immer unsichere Schlüsse, induktives Vorgehen dient der Theorienbildung. (Borz/Döring 1995, S. 616)

vgl. Methode

Informationsdienstleistungen
Leistungen des Denkens in Bezug auf Handeln (Herder-Dorneich 1992, S. 204)
  • Neues finden (Heuristik)
  • Benennen (Namen geben, Typologien aufstellen)
  • Beschreiben (Historie)
  • Analysieren (ex post=erklären, ex ante=vorhersagen)
  • Verstehen (Evidenz schaffen)
  • Bewerten (normative Theorien)
  • Mitteilen (Didaktik)
  • Handlungsanweisungen geben (Politik)


Konklusion

lat. conclusio, die aus den Prämissen vermöge log. Schließens gewonnene Aussage (Meyers großes Taschenlexikon 1992, Bd. 12, S.100)
vgl. Theorem

Lernsystem
Anwendung
Ablauf
Aufbau

vgl. Anwendung des Systems

Lernsystem, Anwendung
vgl. Lernsystem

Lernsystem, Ablauf
vgl. Lernsystem

Lernsystem, Aufbau
Tutorial
Referenz
Glossar

Management
Anwendung

Management, Anwendung
Produktmanagement
Projektmanagement

vgl. Management

Methode
Unter einer Methode versteht man im allgemeinen die Art und Weise, wie man zur Erreichung bestimmter Ziele bzw. zur Lösung bestimmter Probleme vorgeht (Rafée 1993, S. 11)

Induktion oder Deduktion

vgl. Wissenschaftstheorie

Modell
vereinfachtes Abbild der Realität, das durch Setzen von Annahmen (Prämissen) entwickelt wird (Bänsch, 1996, S. 82). Es dient als Hilfe zur
Erkenntnis über reale Systeme
  • Beschreibung (Erfassung und Ermittlung)
  • Erklärung (Prognose und Simulation)
ihrer Gestaltung
  • Entscheidung

vgl. Ergebnis

Modul

Subsystem

Modularisierungsprinzipien
Abstraktion, information hiding und Schnittstellenminimalität (Gabler 1994, S. 2300)

Operation, logisch-deduktiv
vgl. Theorem

Organ
System

Organisation
vgl. Anwendung der Realisation

Paradigma
bestimmtes Wissenschaftsprogramm resp. wissenschaftliches Problemlösungsmuster, das eine größere Zahl von Fachvertretern leitet (Bänsch 1996, S. 83)


Pilotstudie
allgemein: Voruntersuchung, um mit einem Untersuchungsgegenstand vertraut zu werden; speziell: Vorlaufstudie (ohne Repräsentanzansprüche) zum Test eines Untersuchungskonzeptes (Bänsch 1996, S. 84)

Planung
Zieldefinition
Planung
Realisierung
Kontrolle

vgl. Projektablauf

Prämisse
Voraussetzung; im Modell eine zur Realitätsvereinfachung gesetzte Annahme (Bänsch 1996, S. 84)

vgl. Theorem

Problem
Lösung

vgl. Methode


Problemanalyse
vgl. Problem


Problemstellung (= Problemsynthese)
vgl. Problem


Problemlösung
vgl. Problem


Prognose
vgl. Gestaltungsinteresse

Projekt
Anwendung
Ablauf
Aufbau

vgl. System

Projekt, Ablauf
Definition
Planung
Realisierung
Kontrolle

vgl. Projekt

Projekt, Aufbau
Struktur
Pläne

vgl. Projekt

Projektmanagement
vgl. Managementanwendungen

Produktmanagement
vgl. Managementanwendungen

Realisierung
Anwendung

vgl. Projektablauf

Realisierung, Anwendung
Organisation

vgl. Realisierung

Referenz
vgl. Aufbau des Lernsystems

Ressourcen

Subjekt
Tätigkeit
Eigenschaften

vgl. System

Synthese

vgl. Operation

System
Anwendung
Ablauf
Aufbau
Werkzeuge

System, theoretisches

Systemmanager

Systemmerkmale
nach Kosiol (1996)
  • Verrichtung
  • Objekt
  • Rang
  • Phase
  • Zweckbeziehung
vgl. Aufbau

Systemplanung
vgl. Systemmanagement

Systemziele
Reduktion von Komplexität

Theorem
Satz, der aus einer allgemeinen Aussage (Axiom) abgeleitet ist. Logisch-deduktive Operation der Informationsübertragung von Prämissen auf Konklusionen. Im Rahmen eines theoretischen Systems ist häufig zwischen T. mittleren und niederen Niveaus zu unterscheiden, entsprechend der unterschiedlichen Nähe zu Erfahrungstatbeständen und damit dem unterschiedlichen Informationsgehalt. (Gabler 1994, S. 3273)

vgl. Theorieaufbau

Theorie
Spezialfall eines Modells in Form eines sprachlichen Gebildes

Ein kohärentes System von Hypothesen, die mehr oder weniger gut empirisch gesichert und mehr oder weniger stark formalisiert sind. (Borz/Döring 1995, S. 628)

Anwendung (Ziel)
Aufbau

vgl. Ergebnis, Erkenntnisinteresse

Theorie, Aufbau
Formalisierung von T. führt zu axiomatisches-deduktives System mit Axiomen als Gesetzesaussagen und Theoremen als daraus abgeleiteten Sätzen. (Gabler 1994, S. 3274)

vgl. Theorie

Tutorial
Aufbau des compact tutorials

vgl. Aufbau des Lernsystems

Verifikation
Bestätigung einer Hypothese oder Theorie (Borz/Döring 1995, S. 629) Gegensatz: Falsifikation

Werkzeug
vgl. System

Wissenschaftstheorie
Ziel
Methode
Ergebnis

Ziel
Maßstab, an dem zukünftiges Handeln gemessen werden kann (Mag 1993, S. 16)
Erkenntnis- oder Gestaltungsinteresse (Gabler 1994, S. 3848)

vgl. Wissenschaftstheorie, Methode