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Basiswissen Rechnungswesen
 


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Klausur vom 20.1.1994 (Prof. Dr. Reiter)

Netzplantechnik

Hilfsmittel
unprogrammierbarer Taschenrechner und Zeichengerät

Aufgabe 1
Für das Projekt "Bau und Ausstattung einer Fabrikhalle" sind nachfolgend in der Vorgangsliste Vorgänge, Anordnungsbeziehungen und Vorgangsdauer wiedergegeben.

Vorgang

Vorgangsbeschreibung

Vorgänger

Dauer/Tag

Erster Bauabschnitt (1. BA)

A

Fundamente errichten

-

5

B

Kanalisationsanschluss herstellen

-

20

C

Wände hochziehen

A

25

D

Elektr. Hauptanschluss herstellen

A

20

E

Fenster einsetzen

B,C

12

F

Dachdecke herstellen

B,C,D

15

G

Türen einsetzen

B,C

10

H

Dach abdichten

F

2

Zweiter Bauabschnitt

K

Elektr. Leitungen f. Kraftstrom verlegen

1. BA

3

L

Maschinenfundamente erstellen

K

4

M

Elektr. Leitungen f. Lichtstrom verlegen

K

3

N

Halterungen für Maschinen anbringen

L

18

P

Drei Maschinen aufstellen

L

21

Q

Verputz außen

L, M

15

R

Elektr. Anschl. f. Kraftstrom anbringen

L,M

5

S

Verputz innen

Q

7

T

Drei Maschinen anschließen

N, P, R

18

U

Elektr. Anschl. für Lichtstrom anbr.

S

10

V

Probelauf der 3 Maschinen

T

4


  1. Stellen Sie nach der CPM-Methode den entsprechenden Netzplan auf. Bestimmen Se den kritischen Weg, die kürzestes Gesamtprojektzeit und die gesamten Pufferzeiten. Erstellen Sie bitte eine Vorgangsliste und Netzplanskizze.
  2. Übertragen Sie den "Ersten Bauabschnitt" des Netzplanes (Vorgang A-H) in einen Transplan. Erklären Sie Ihre Vorgehensweise bei der graphischen Darstellung und beantworten Sie die Fragen, wie ein Projektkalender erstellt wird sowie die Scheintätigkeit, Pufferzeit und der kritische Weg im Transplan dargestellt werden. Welche praktischen Vorteile bietet der Transplan?
  3. Berechnen Sie die Gesamtpufferzeit (GP)
      GPij = SZj - Dij - FZi,

    die freie Pufferzeit (FP)

      FPij = FZj - Dij - FZi,

    die unabhängige Pufferzeit (UP)

      UPij = FZj - Dij - SZi und

    die freie Rückwärtspufferzeit (FRP)

      FRPij = SZj - Dij - SZi

    für die Vorgänge Q und P. Interpretieren Sie diese Pufferzeiten so, dass der Projektmanager auf Störungen mit geeigneten Maßnahmen reagieren kann.

Lösung
 

Vorgangsliste

Vorgang

Dauer

FAZ

FEZ

SAZ

SEZ

Puffer

A

5

0

5

 

 

 

B

20

0

20

 

 

 

C

25

 

 

 

 

 

D

20

 

 

 

 

 

E

12

 

 

 

 

 

F

15

 

 

 

 

 

G

10

 

 

 

 

 

H

2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

K

3

 

 

 

 

 

L

4

 

 

 

 

 

M

3

 

 

 

 

 

N

18

 

 

 

 

 

P

21

 

 

 

 

 

Q

15

 

 

 

 

 

R

5

 

 

 

 

 

S

7

 

 

 

 

 

T

18

 

 

 

 

 

U

10

 

 

 

 

 

V

4

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 2
  1. Warum ist Kapazitätsplanung erforderlich? Wie kann der Kapazitätsbedarf ermittelt werden? Nennen Sie vier vorgangsbezogene Maßnahmen, mit denen man einen Kapazitätsausgleich bewerkstelligen kann. Erläutern Sie eine der vier Maßnahmen anhand einer Skizze.
  2. Für ein Projekt sind in der folgenden Tabelle die Vorgangszeiten in Tagen nach PERT gegeben.
    1. Bestimmen Sie jeweils Erwartungswert und Varianz für jede Vorgangsdauer!
    2. Fertigen Sie einen Ereignisknotennetzplan (Skizze) an!
    3. Ermitteln Sie den kritischen Weg und das kürzeste Projektende!
    4. Der Vorgang 3-6 soll zum Zeitpunkt 53. Tag abgeschlossen sein. Wie groß ist die hierfür zu erwartende Wahrscheinlichkeit?
    5. Für den gleichen Vorgang 3-6 wird vom Kunden der 60. Tag zugestanden. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der zugestandene Termin eingehalten wird?

     

    Vorgang

    Zeiten

    Varianz

    Termine

    Puffer

    i

    j

    OD

    ND

    PD

    MD

    2

    FA

    SA

    FE

    SE

    GP

    1

    2

    5

    12

    17

     

     

     

     

     

     

     

    1

    4

    8

    10

    13

     

     

     

     

     

     

     

    4

    2

    9

    11

    12

     

     

     

     

     

     

     

    2

    3

    2

    7

    10

     

     

     

     

     

     

     

    4

    5

    5

    8

    9

     

     

     

     

     

     

     

    5

    3

    21

    25

    30

     

     

     

     

     

     

     

    6

    7

    14

    18

    22

     

     

     

     

     

     

     

    5

    7

    6

    9

    12

     

     

     

     

     

     

     

    3

    6

    8

    13

    17

     

     

     

     

     

     

     

     

    GPi = SZi - FZi

Lösung
  1. Vermeidung von Überbelastungen mit dem Ziel einer gleichmäßigen Kapazitätsauslastung. Kann durch Stauchung, Unterbrechung, Streckung und Verschiebung von Vorgängen bzw. einer Kombination daraus erreicht werden.

     

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