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Basiswissen Rechnungswesen
 
 

 

 


Investition und Finanzierung

Ablauf
Diskontkredit
Investition
kurzfristige Finanzplanung
langfristige Finanzplanung
Leasing
mittelfristigen Finanzplanung

Abschreibung

Abzinsung
Gegensatz: Aufzinsung

Akzept
angenommener gezogener Wechsel

Akzeptant
= Bezogener

vgl. Ablauf des Diskontkredits

Akzeptkredit
= Diskontkredit
= Wechselkredit

Akzeptvolumen
von der Hausbank eingeräumtes Einlösungslimit für Wechsel

Armortisation, relative
Armortisationsdauer/wirtschaftlicher Nutzungsdauer

Armortisationsdauer
Wiedergewinnungszeit = pay-back-period

Außenstandsdauer

Amortisationsdauerverfahren
normalerweise statisch, aber dynamisch möglich
vgl. statische Investitionsrechnung

Annuität
Jährlich gleichbleibende Zahlung, die sich aus sich ändernden Anteilen von Tilgung und Zins zusammensetzt

Annuitätsfaktor

Annuitätenmethode
vgl. dynamische Investitionsrechnung

Aufzinsung
Gegensatz: Abzinsung

Ausgaben für Einkäufe
Gliederung nach Zahlungsmodalität und -termin, im einzelnen Bankeinzug (10 d), Skontozahlung (20 d), pünktliche- (30 d), unpünktliche Nettozahlungen (60 d) sowie Wechselzahlungen (90 d)

vgl. Monatsausgabenplan

Ausgabenpläne
Monatsausgabenplan, Ausgabenplan im Zwölf-Monatsplan

Ausgabenwerdungsfaktor
vgl. 12-Monatsausgabenplan

Ausschüttung
Gegensatz Thesaurierung

vgl. Ausschüttungspolitik, Kapitalherabsetzung

Ausschüttungspolitik
Festlegung des Verhältnisses von Gewinnthesaurierung und -ausschüttung, ggf. mit Schütt-aus-hol-zurück-Politik, um den ermäßigten Körperschaftsteuersatz zu nutzen

Ausschüttungsstrategie
Ausschüttungspolitik

Außenfinanzierung
Gegensatz: Innenfinanzierung

Barwert
Bei 10 % Zinsen ist eine Schuld in einem Jahr von EUR 100,- barwertmäßig heute EUR 90,90; denn EUR 90,90 + 10 % Zinsen sind circa gleich EUR 100,-

Der Barwert ist der Gegenwartswert einer zukünftigen Zahlung. EUR 100,- in fünf Jahren können heute mit EUR 62,50 abgelöst werden, vgl. Barwertfaktor (DM 100,-/((1,1)^5))

vgl. Kapitalwert

Barwertaspekt

Barwertfaktor
1/((1+i)^n)

vgl. Risikofaktor

Beteiligungsfinanzierung

Bezogener

Bonus
Vergütung, die nachträglich z.B. am Jahresende gezahlt wird

Break-Even-Analyse

Break-Even-Point

Cash-flow
Erfolgswirksamer Zahlungsmittelüberschuss pro Periode. Indikator für Innenfinanzierungskraft

Cash-flow-Analyse

Cash-value
Barwert

d
day

DCF, Shareholders oder Project
= diskontierter Cash-flow des Gesellschafters bzw. des Projektes

Delkredere-Funktion
Übernahme des Inkassorisikos beim Factoring

Dienstleistungsfunktionen beim Factoring
Buchhaltung, Mahnwesen, Inkasso, Beratung (Bonität)

vgl. Factoring

Disagio
Der Betrag, um den die Auszahlung gegenüber dem Nennbetrag verringert wird, damit die laufende Zinszahlung geringer wird. Also ein im voraus bezahlter Zins, der aus steuerlichen Gründen sinnvoll sein kann, da der Gewinn sofort um diesen Betrag gemindert werden kann.

Bewertung

vgl. Sonderposten

Diskont

Diskonterlös

Diskontierung
= Abzinsung

Diskontierung, doppelte
Abzinsung nach Barwertfaktor und Risikofaktor

Diskontkredit
Ablauf des Diskontkredit

Diskontkredit, Ablauf
Warenlieferung an den Kunden
Annahme des Akzepts durch den Lieferanten (Akzeptant)
Diskontierung des Wechsels bei der Bank (Wechseldiskont)
Auszahlung des Diskonterlöses an den Akzeptanten
Rediskontierung des Wechsel bei der Landeszentralbank (Wechselrediskont)
Auszahlung des Rediskonterlöses an die Bank
Bei Fälligkeit Wechselvorlage an die Zahlstelle
Wechseleinlösung (Zahlung an die Landeszentralbank)
Wechselvorlage beim Kunden
Wechseleinlösung (Zahlung an die Zahlstelle der Landeszentralbank)

Disposition
Finanzdisposition

Eigenfinanzierung
Gegensatz: Fremdfinanzierung

vgl. Finanzierung

Eigenkapital
-quote
- rendite
Finanzwirtschaftliche Aspekte des
Erhöhung oder Herabsetzung
Arten
Gliederung in der Bilanz

Bilanzierung

vgl. Kapital

Eigenkapital, Aspekte des
garantierende Haftung, erfolgsabhängiger Wert, Rückzahlungshöhe bleibt offen (Liquidationserlös), variable Entlohnung, unbefristete Verfügbarkeit, unkündbar, allein berechtigter Einfluss auf Entscheidungen

vgl. Eigenkapital

Eigenkapitalquote
Eigenkapital/Gesamtkapital

Eigenkapitalrendite
= GK-Rendite + (GK-Rendite - FK-Zins) * FK/EK

vgl. Leverage-Effekt

Eigenkapitalrentabilität

Eigenkapitalrentabilität, relative

Eigenkapitalzins mit Steuern
Ziel ist die Berechnung des notwendigen Gewinns, um bei gegeben Eigenkapitalzins alle Steuern bezahlen zu können. Der Quotient aus Gewinn durch eingesetztem Eigenkapital ist dann der Eigenkapitalzinssatz mit Steuern. Weitere Annahmen

1/3 Ausschüttungsstrategie (40 % KSt)
400 % Hebesatz
10 % Eigenkapitalzins netto

Gewinn !=
- Gewerbekapitalsteuer
- Gewerbeertragsteuer
- Körperschaftsteuer
- Vermögensteuer (bis 31.12.96)
= Eigenkapitalzinsen

vgl. Mischzins

Einmonatsplanung
Monatsplanung

Einnahmen aus Umsatzerlösen
gegliedert nach Gruppen gleichen Zahlungsverhaltens

vgl. Monatseinnahmenplan,

Einnahmen-/Ausgabenreihe
Gegenüberstellung von Investitionsausgaben und Rückflüssen, deren Summe einen Einnahmenüberschuss ergeben sollte

Einnahmenpläne
Monatseinnahmenplan, Einnahmenplan im Zwölf-Monatsplan

EK
Eigenkapital

Entlohnung

Entscheidungsregeln
Maximax, Minimax, Minimum-Regret, La Places, Bayes, Hurwicz, Hodges-Lehmann

vgl. Entscheidung

Ergebnisplanung

Ertrag
nach Steuern
vor Steuern

Ertragsteuern


Ertragsteuern, kalkulatorische


Factoring
Forderungsabtretung an eine Factoringbank, die dabei die Dienstleistungs-, Delkredere-, Finanzierungsfunktion übernehmen kann.

vgl. Ablauf des Factoring, Factorbank

Factoring, Ablauf des
Eine bestehende Forderung an einen Kunden
wird vom Verkäufer an den Factor verkauft
Der Factor stellt den Kaufpreis unter Abschlag zur Verfügung
Die Zahlung des Kunden erfolgt dann direkt an den Factor direkt (offenes Factoring) oder an Verkäufer (stilles Factoring)

vgl. Factoring

Factoring, Arten des
echtes und unechtes (ohne Delkredere) Factoring

Factoring, offenes
Die Zahlung des Kunden erfolgt an den Factor

vgl. Factoring

Factoring, stilles
Die Zahlung des Kunden erfolgt an den Verkäufer, der diesen wiederum an den Factor zurückzahlt

vgl. Factoring

Finanzdisposition

Finanzierung
Außen-
Beteiligungs-
Eigen-
Einlagen-
Fremd-
Innen-
Kredit-
kurzfristige
langfristige
mittelfristige
Selbst-

Finanzierung aus Abschreibungswerten
vgl. Lohmann-Ruchti-Effekt

Finanzierung aus Rationalisierung

Finanzierung aus Rückstellungen

Finanzierung aus Umsatzerlösen
Finanzierung aus zurückbehaltenen Gewinnen, aus Abschreibungen und aus Rückstellungen

vgl. Innenfinanzierung

Finanzierung aus Vermögensumschichtung

Finanzierung aus zurückbehaltenen Gewinnen

Finanzierung aus sonstigen Kapitalfreisetzungen
Finanzierung durch Rationalisierung und Vermögensumschichtungen

vgl. Innenfinanzierung

Finanzierung durch Beteiligung
= Beteiligungsfinanzierung

Finanzierung durch Eigenkapital
Finanzierung aus zurückbehaltenen Gewinnen, aus Abschreibungswerten, durch Rationalisierung, durch Vermögensumschichtung und durch Beteiligung

Finanzierung durch Fremdkapital
Fremdfinanzierung und Finanzierung aus Rückstellungsgegenwerten

Finanzierungsplan
zum 12-Monatsplan

Finanzierungsquellen

Finanzierungsregeln

Finanzierungsrelation
Fremdkapital/Eigenkapital

Finanzierungstaktiken
Maximiere
Anzahlungen
Cash flow
Rentabilität nach Steuern
Umlaufgeschwindigkeit
Eigenkapital-Anteil
Fremdkapital-Anteil
Minimiere
Kapitalbindung
Zinskosten
Nutze
Ausschüttungspolitik
Leverage Effekt
Finanzierungsreserven
Finanzierungsquellen
Finanziere
Anlagevermögen nur mit Eigenkapital
Optimiere
Selbstfinanzierungsquote
Sichere
jederzeitige Liquidität

Finanzinformationssystem

Finanzplan
Finanzierungsplan

Finanzplanung
statisch, revolvierend (= starr oder rollierend)
taktisch, strategisch
Tages- und Monats- (kurzfristig), Jahres- (mittelfristig) sowie Mehrjahresplanung (langfristig)

vgl. Planung

Finanzstatus
vgl. Tagesfinanzstatus Typ 1, 2 und 3

FIS

FK
Fremdkapital

FK-Zins
Fremdkapitalzins

Fremdfinanzierung
Gegensatz: Eigenfinanzierung

vgl. Finanzierung

Fremdkapital
garantierte Haftung, erfolgsunabhängiger Wert, nominal fixierte Rückzahlungsanspruch, fixe Entlohnung, befristete Verfügbarkeit, kündbar, ohne Einfluss auf Entscheidungen

vgl. Kapital

Fremdkapitalquote
Fremdkapital/Gesamtkapital

Fremdkapitalzins
vgl. Fremdkapitalzins mit Steuern

Fremdkapitalzins mit Steuern
Hier wird nur Gewinn errechnet, den das Fremdkapital erwirtschaften muss, um die aufgewendeten Zinsen und Steuern zu decken. Da er effektiv Null ist, fällt keine Körperschaftsteuer an. Im Beispiel werden folgende Annahmen getroffen:

Hebesatz 400 %
Fremdkapitalzinssatz netto 8 %
Steuermesszahl auf das Gewerbekapital 0,2 %
Steuermesszahl auf den Gewerbeertrag 5 %

Gewinn !=
Fremdkapitalzins mit Steuern * Dauerschulden
- Gewerbekapitalsteuer von 0,5 * Dauerschulden
- Gewerbeertragsteuer (netto) von 0,5 * Dauerschuldzinsen
= Dauerschuldzinsen

Fremdkapitalzins mit Steuern- Gewerbekapitalzins - (Fremdkapitalzins + Gewerbekapitalzins) * 16,67 % * 0,5 = 8 %

Fremdkapitalzins mit Steuern (1 - 8,335 %) - Gewerbekapitalzins (1 - 8,335 %) = 8 %

Fremdkapitalzins mit Steuern = (8 % + 0,4 % * (1 - 8,335 % )) / (1 - 8,335 %) = 9,13 %

vgl. Mischzins

Fungibilität
Marktgängigkeit von Gütern, d.b. bei hoher Fungibilität ist das Gut leicht zu veräußern

Gegenwartswert
vgl. Barwert

Geldwerdungsfaktor
vgl. 12-Monatseinnahmenplan

Gesamtkapital
Eigen- und Fremdkapital

Gesamtkapitalrendite
Rendite des Gesamtkapitals

Gesamtkapitalrentabilität
Rentabilität des Gesamtkapitals

Gesamtleistung

Gewerbeertragsteuer (netto)

Gewerbeertragsteuersatz (netto)
Hebesatz * Steuermesszahl nach dem Gewerbeertrag / (1+ Hebesatz * Steuermesszahl nach dem Gewerbeertrag)

Gewerbekapitalsteuer

Gewinn

Gewinn, nicht ausgeschüttet
thesaurierter Gewinn

Gewinnvergleich
vgl. Gewinnvergleichsrechnung

Gewinnvergleichsrechnung
vgl. statische Investitionsrechnung

Gezogener Wechsel

GK
Gesamtkapital

GK-Rendite
Gesamtkapitalrendite

Grenzpreispolitik

Gruppen gleichen Zahlungsverhaltens
Bar-, Bankeinzugs-, Skonto-, pünktliche Netto-, unpünktliche Netto- und Wechselzahler; ggf. für Großkunden individuelle Profile erstellen

Haftung

Hebesatz

Heutiger sicherer
Zahlungseingang, Bankeinzug, Scheckeingang, diskontierte Eigenakzepte (Scheck/Wechsel), diskontierte Kundenwechsel

vgl. Tagesfinanzstatus

Heutiger unkorrigierter
Zahlungen an Lieferanten, zur Einlösung anstehende Schuldwechsel, Scheckzahlungen, Finanzierung, Kasseneinlagen, sonstige Zahlungen

vgl. Tagesfinanzstatus

i
Zinssatz

Innenfinanzierung
Finanzierung aus Umsatzerlösen und aus sonstigen Kapitalfreisetzungen,
Gegensatz: Außenfinanzierung

Interner Zins
projektbezogener Zins

Interner Zinsfuß
allgemeiner Zins, der für die Barwertrechnung benutzt wird

vgl. Methode des internen Zinsfußes

Interner Zinsfuß, Ermittlung des
vgl. Methode des internen Zinsfußes

Investition

Investition, Ablauf der

Investitionsplan

Investitionsplanung

Investitionsrechnung
Arten
Methoden

Investitionsrechnung, Arten
unterschieden wird zwischen der statischen, bei der die Zahlungszeitpunkte nicht berücksichtigt werden, und dynamischen Investitionsrechnung, bei der die Auf- bzw. Abzinsungen der Zahlungen vorgenommen werden. Letztere ist notwendig, wenn kein Jahr einen repräsentativen Charakter hat.

vgl. Investitionsrechnung

Investitionsrechnungen, dynamisch
Kapitalwert-, Interne Zinsfuß-, Annuitäten-Methode (und die dynamische Amortisationsrechnung)

vgl. Methoden der Investitionsrechnung

Investitionsrechnung, Methoden der
sind die acht Methoden der statischen und dynamischen Investitionsrechnung

vgl. Investitionsrechnung

Investitionsrechnungen, statisch
Kosten-, Gewinn-, Rentabilitäts- und Amortisationsvergleichrechnung

vgl. Methoden der Investitionsrechnung

Jahresplanung
vgl. Zwölfmonatsplan, mittelfristige Finanzplanung

Kapazität, zuwachsende

Kapital
Eigen- und Fremdkapital

vgl. Gesamtkapital

Kapitalbeschaffung

Kapitalbindung
Unterschieden wird in anfängliche und durchschnittliche Bindung von Eigen-, Fremd- und Gesamtkapital

Kapitalbedarfsrechnung

Kapitaldeckungsrechnung

Kapitalerhöhung

Kapitalflussrechnung
Gegenüberstellung der Mittelherkunft gegenüber -verwendung

Kapitalfreisetzung

Kapitalrentabilität
Umsatzrentabilität x Kapitalumschlag = Gewinn/Kapital

Zur Optimierung ist ein negatives Netto-Umlauf-Vermögen anzustreben, das sich durch Minimierung der Bestände und Außenstände sowie Maximierung von Lieferantenkrediten und Kundenanzahlungen erreichen lässt.

vgl. Rentabilität

Kapitalstruktur
Fremdkapital/Eigenkapital

Kapitalumschlag
Umsatz/Kapital

vgl. Kapitalrentabilität

Kapitalwert
Entspricht der Differenz zwischen dem Barwert aller Ein- und Auszahlungen, also dem barwertmäßigen Überschuss. Die Barwerte können bei Einbeziehung des Risikoaspekt noch analog um den Risikofaktor diskontiert werden.

Kapitalwertmethode
Aufsummierung der Kapitalwerte für eine Investition als Entscheidungsgrundlage

Kapitalwertrate
Kapitalwert/Investition

Kosten
Betriebs-
kalkulatorische

Kostenvergleich
vgl. Kostenvergleichsrechnung

Kostenvergleichsrechnung
Vergleich der Kosten zweier Investitionsprojekte anhand des Mengengerüstes

vgl. statische Investitionsrechnung

Kredite
kurzfristige
langfristige

Kreditkontrolle

Kündigung

kurzfristige Finanzierung
vgl. Finanzierung

kurzfristige Finanzplanung
die Tages- und Monatsfinanzplanung verwendet die Dokumente des Tagesfinanzstatus und den Monatsplan

vgl. Ablauf der kurzfristige Finanzplanung, Finanzplanung

Kurzfristige Finanzplanung, Ablauf
Ablauf der Tages- und Monatsfinanzplaung

vgl. kurzfristige Finanzplanung

Lagerbestandsaufbau, saisonaler


langfristige Finanzierung
vgl. Finanzierung

langfristige Finanzplanung
verwendet das Formular des Mehrjahresfinanzplans

vgl. Finanzplanung

langfristige Finanzplanung, Ablauf
vgl. langfristige Finanzplanung

Leasing
Ablauf

Leasing, Ablauf
Anforderung des Leasing-Gutes durch den Leasing-Nehmer
Bestellung des Leasing-Gutes durch die Leasing-Gesellschaft
Lieferung des Leasing-Gutes durch den Hersteller an den Leasing-Nehmer
Bezahlung des Leasing-Gutes durch die Leasing-Gesellschaft
Bezahlung der Leasing-Raten durch den Leasing-Nehmer
Refinanzierung der Leasing-Gesellschaft durch ein Kreditinstitut
Ausweisung von Sicherheiten durch die Leasing-Gesellschaft

Leverage-Effekt
maximiert mit steigendem Verschuldungsgrad die Eigenkapitalrendite, solange die Gesamtkapitalrendite größer als Fremdkapitalzinssatz ist. (positiver Leverage-Effekt)

Liquidationserlös
Erzielbarer Verkaufspreis am Ende der Nutzungsdauer

Liquidität

Liquidität 1. Grades
Geldwerte/kurzfristige Verbindlichkeiten * 100 %

Liquidität 2. Grades
(Geldwerte + kurzfristige Forderungen)/kurzfristige Verbindlichkeiten * 100 %

Liquidität 3. Grades
(Geldwerte + kurzfristige Forderungen + Warenbestände)/kurzfristige Verbindlichkeiten * 100 %

Liqiditätsgrad

Liquiditätsplanung

Lohmann-Ruchti-Effekt
Werden nach der anfänglichen Zahlung des Anschaffungspreises, die Abschreibungsgegenwerte in jeder Periode verdient, in der die Güter abgeschrieben werden, so steht dem Unternehmen Geld zur Verfügung, das nicht unmittelbar wieder ausgegeben werden muss. Der durch die erneute Investition dieser Summen entstehenden Kapazitätserweiterungseffekt heißt Lohmann-Ruchti-Effekt.

Mehrjahresfinanzplan

Mehrwertsteuerzahllast
Erfassung:
Einmonats-Finanzplan: über die Umsatzsteuervoranmeldung
Zwölf-Monats-Finanzplan: Umsatzplan
Mehrjahresfinanzplan: gar nicht, da durchlaufender Posten

vgl. Mehrwertsteuer

Mengengerüst der Kosten
vgl. Kostenvergleichsrechnung, Wertgerüst

Minimum-Regret-Regel
Minimum der Maxima = "geringstes Bedauern"

vgl. Entscheidungsregeln

Mischzins
sich bei bei gegebener Finanzierungsrelation ergebener gemittelter Zins aus Eigenkapitalzins und Fremdkapitalzins mit Steuern

Mittelabfluss
vgl. Mittelflussrechnung

Mittelbestand
vgl. Mittelflussrechnung

Mittelbindung
vgl. Mittelflussrechnung

Mittelflussrechnung
Berechnung der aus Mittelzufluss und -abfluss ergebene Mittelbestand

mittelfristige Finanzierung
vgl. Finanzierung

mittelfristige Finanzplanung
verwendet den Eingaben-, Ausgaben- und Finanzplan des Zwölfmonatsplan, die auch in dieser Reihenfolge ausgefüllt werden

vgl. Finanzplanung

mittelfristige Finanzplanung, Ablauf
Monat für Monat mithilfe des Zwölfmonats-Finanzplans
die zugesagte Finanzierung ermitteln
unter Anrechnung der Vormonatsbestände die Reserve ausrechnen
durch Mittelflussrechnung den Finanzierungsbedarf errechnen
für diesen die günstigste Verteilung auswählen
daraus den Finanzstatus berechnen
Vierteljährlich (Diskontakzepte monatlich) Zinsen berechnen

vgl. mittelfristige Finanzplanung

Mittelherkunft
Minderung Aktiva, Erhöhung Passiva, Gewinn

vgl. Kapitalflussrechnung

Mittelverwendung
Erhöhung Aktiva, Minderung Passiva

vgl. Kapitalflussrechnung

Mittelzufluss
vgl. Mittelflussrechnung

Monatsausgabenplan
Ausgaben für
Einkäufe (Quelle: Eingangsrechnungen sortiert nach Fälligkeit und Zahlungsmodalität + time-lag),
Personal (Quelle: Lohn- und Gehaltsabrechnung),
wichtige Kostenarten, z.B. Energie (Quelle: Eingangsrechnungen),
Mehrwertsteuer (Quelle: Umsatzsteuervoranmeldung),
Steuervorauszahlung Kapitalsteuern (Quelle: Steuerbescheid),
Steuervorauszahlung Ertragsteuern (Quelle: Steuerbescheid),
Anzahlungen für Investitionen (falls keine Rechnungen als Quelle verfügbar)
Aufbau Umlaufvermögen, z.B. Wertpapierkauf (Quelle: Bilanz)
Vereinbarte Tilgung für Fremdkapital (Quelle: Zwölf-Monatsfinanzplan, Mehrjahresfinanzplan)

vgl. Monatplan

Monatseinnahmenplan
Quelle: Ausgangsrechnungen sortiert nach Fälligkeit und Zahlungsmodalität

vgl. Monatplan

Monatsfinanzplan
= Monatsmittelbestandsplan

Monatsfinanzplanung
verwendet die Dokumente Monatsmittelbestandsplans, Monatseinnahmen- und Monatsausgabenplan

vgl. kurzfristige Finanzplanung

Monatsfinanzplanung, Ablauf
Zyklus: Planung - Plan/Ist-Analyse - Controlling Aktionen
= kybernetischer Regelkreis

vgl. Monatfinanzplanung

Monatsmittelbestandsplan
vgl. Ablauf der Monatsfinanzplanung

Monatsplan
Monatsfinanzplan

vgl. Monatplanung

Monatsplanung
Monatfinanzplanung

n
Anzahl der Perioden

Netto-Umlauf-Vermögen
Bestände
+ Außenstände
- Lieferantenkredit
- Kundenanzahlungen

vgl. Kapitalrentabilität

Nettozahler
vgl. Gruppen gleichen Zahlungsverhaltens

NUM
= Netto-Umlauf-Vermögen

Nutzungsdauer, wirtschaftliche
vgl. Nutzungsdauer

Pay-off-Methode
= Amortisationsdauerverfahren

Preisgerüst
vgl. Wertgerüst

Rechnungsabgrenzungsposten

Rediskonterlös
vgl. Ablauf des Diskontkredits

Rediskontierung
vgl. Ablauf des Diskontkredits

Rendite

Rentabilität
Umsatz- und Kapitalrentabilität vor und nach Steuern

Rentabilitätsvergleichsrechnung
vgl. statische Investitionsrechnung

Reserven, weitere
vagabundierende Schecks, avisierte Zahlungen

vgl. Tagesplanung

Restbuchwert

Restschuld

Return-on-Investment (ROI)
= Kapitalrentabilität

revolvierende Planung
vgl. Finanzplanung

Risiken
Wagnisse

Risikofaktor
vgl. Barwertfaktor, Kapitalwert

ROI
= Return-on-Investment

rollierende Planung

Rückbehalt

Rückfluss
je nach Investitionstyp ergeben sich unterschiedliche Einnahmen-/Ausgabenreihen, z.B. einmaliger, konstanter oder progressiver Rückfluss

Rücklage
Eigenkapital, das für einen bestimmten Zweck zurückgelegt wird. Zum Beispiel bildet man eine Rücklage für den Bau einer Lagerhalle.
Arten
Bewertung

vgl. offene Selbstfinanzierung

Rückstellungen
Fremdkapital, bei dem entweder der Zeitpunkt, die Höhe oder die Fälligkeit unbekannt ist. Sie sind erfolgswirksam und führen dadurch zu einer finanzierungspolitisch interessanten zeitlichen Verschiebung der Steuerlast. Beispiele sind Prozess- und Pensionsrückstellungen.

Gliederung
Bewertung

vgl. Passivseite der Bilanz

Rückzahlung

Saisonaler Lagerbestandsaufbau
Erfassung im Monatsfinanzplan über die Eingangsrechnungen, im Zwölf-Monatsfinanzplan über

Schütt-aus-hol-zurück-Politik
vgl. offene Selbstfinanzierung, Ausschüttungspolitik

Selbstfinanzierung
offene und stille

Selbstfinanzierung, offene
Bildung von Rücklagen und Schütt-aus-hol-zurück-Politik

Selbstfinanzierung, stille
Differenz von Anschaffungswert (Buchwert) und Verkehrswert

Selbstfinanzierungsquote

Skonto
teuerster Kredit (2 % für Zahlung innerhalb 10 Tagen entspricht 36,5 % per anno)

Spiraleffekt nach Gutenberg
vgl. Finanzierungsregeln, Leverage Effekt

Tagesfinanzstatus
dient u.a. zur Klärung, ob die Liquidität per heute gesichert ist
nach Michel werden der naive, der valutierte und der dispositive differenziert

vgl. kurzfristige Finanzplanung

Tagesfinanzstatus Typ 1 (naiv)
Kredit-Limit (Kontokorrent)
+ verfügbarer Vortragssaldo (Kontokorrent)
+ heutiger sicherer
- heutiger unkorrigierter (= mit Sicherheit verfügbare Mittel)
+ weitere Reserven (vagabundierende Schecks, avisierte Zahlungen)
= wahrscheinlich verfügbare Mittel

vgl. Tagesfinanzstatus

Tagesfinanzstatus Typ 2 (valutiert)
Erfassung der Wertstellung, insbesondere von eigenen Schecks (-8 d), Bankeinzug (-3 d) usw. ergibt den voraussichtlichen Kontostand

vgl. Tagesfinanzstatus

Tagesfinanzstatus Typ 3 (dispositiv)
beinhaltet eine Dreitagesvorschau
Ziel: Disposition von liquiden Mitteln (Tagegeld)

vgl. Tagesfinanzstatus

Tagesplan
Tagesfinanzplan

Tagesfinanzplan
vgl. Tagesfinanzplanung

Tagesfinanzplanung
verwendet das Formular zur Ermittlung des Tagesfinanzstatus
Ablauf

vgl. kurzfristige Finanzplanung

Tagesfinanzplanung, Ablauf
vgl. Tagesfinanzplanung

Tilgung

Tilgungsplan

Tilgungsplanung

Thesaurierung
des Gewinns, Gegensatz: Ausschüttung

vgl. Ausschüttungspolitik

Umsatz

Umsatzplan

Umsatzrentabilität
Gewinn/Umsatz

vgl. Rentabilität

Verfügbarkeit

Verschuldungsgrad
= Fremdkapitalquote

Vorfinanzierung

Vorfinanzierung des Umsatzes

Wechsel
Diskont, Akzept

vgl. Diskontkredit

Wechsel, gezogener
vgl. Diskontkredit

Wechseldiskont
vgl. Diskontkredit

Wechseleinlösung
vgl. Diskontkredit

Wechselgesetz
vgl. Diskontkredit

Wechselrediskont
vgl. Diskontkredit

Wechselvorlage
vgl. Diskontkredit

Wert

Wertgerüst
vgl. Mengengerüst, Preisgerüst

Wertpapiere

Wertschöpfung

Wertschöpfungsanalyse

Wertschöpfungsrechnung
Gegenüberstellung von Entstehung und Verwendung

Wiedergewinnungsfaktor

Wiedergewinnungszeit
Amortisationsdauer

Wirtschaftlichkeitsanalyse

Wirtschaftlichkeitsrechnung

Zahlungsbedingungen

Zahlungsmodalität
entsprechen den Gruppen gleichen Zahlungsverhaltens

Zahlungsverhalten
vgl. Gruppen gleichen Zahlungsverhalte

Zahlungsverhalten, Gruppen gleichen

Zahlungsziel

Zinsen
Fremdkapitalzins

vgl. Eigen- und Fremdkapitalzins mit Steuern

Zinsfuß, Methode des internen
Wenn der Kapitalwert oberhalb des internen Zinsfußes des Unternehmens liegt, ist dies ein Entscheidungskriterium für Kann-Investitionen

vgl. dynamische Investitionsrechnung, Ermittlung des internen Zinsfußes

Zinshypotheken

Zukunftswert

Zwölfmonatsplan
vgl. mittelfristige Finanzplanung

Zwölfmonatsplan, Ausgabenplan
Ausgabenwerdungsfaktor

Zwölfmonatplan, Ausgangsdaten

Zwölfmonatsplan, Einnahmenplan
Geldwerdungsfaktor

Zwölfmonatsplan, Finanzierungsplan
vgl. Ablauf mittelfristige Finanzplanung

Zwölfmonatsplanung
vgl. mittelfristige Finanzplanung

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