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Klausur vom 19.06.1996 (LB Köhler)

Buchführung

Hilfsmittel

unprogrammierbarer Taschenrechner



Aufgabe 1

Es ist folgende Eröffnungsbilanz (01.01.01) gegeben:

Aktiva
Grundstücke und Gebäude  100 000,-
Fuhrpark                  20 000,-
Geschäftsausstattung      30 000,-
Waren                     38 000,-
Forderungen               17 000,-
Bank                      21 000,-
Postscheck                11 000,-
Kasse                      5 000,-

242 000,-
Passiva
Eigenkapital             130 000,-
Darlehensverbind.         80 000,-
Verbindl. (Lieferanten)   32 000,-

242 000,-
Erstellen Sie die Buchungssätze zu den unten abgegebenen Geschäftsvorfällen. Verbuchen Sie diese und erstellen Sie das Schlussbilanzkonto-.
Geschäftsvorfälle (Umsatzsteuer 10 %)
  1. Warenverkauf zum Bruttowert von 5 500,- auf Ziel. Wir gewähren 20 % Rabatt.

  2. Kauf eines LKWs für 80 000,- (netto). Die Überführung kostet zusätzlich 2 200 EUR brutto. Es wir ein Zahlungsziel von 30 Tagen gewährt.

  3. Die Forderung aus 1. wird unter Abzug von 3 % Skonto beglichen (Bankeingang).

  4. Lieferantenverbindlichkeiten über 5 000,- werden über das Postscheckkonto bezahlt.

  5. Die Miete für die Büroräume wird per Bank gezahlt: 3 000 EUR.

Lösung

  1. Forderungen 4 400,-
    an Warenverkauf 4000,-
    an Umsatzsteuer 400,-

  2. Fuhrpark 82 000,-
    Vorsteuer 8 200,-
    an Verbindlichkeiten 90 200,-

  3. Bank 4 268,-
    Skontoaufwand 120,-
    Umsatzsteuer 12,-
    an Forderungen 4 400,-

  4. Verbindlichkeiten 5 000,-
    an Postscheck 5 000,-

  5. Mietaufwand 3 000,-
    an Bank 3 000,-

  6. Privatentnahmen 1 650,-
      an Eigenverbrauch von Waren 1 500,-
      an Umsatzsteuer 150,-

  7. Wareneingang 20 000,-
    Vorsteuer 2 000,-
    an Verbindlichkeiten 22 000,-
    Bezugsaufwand 800,-
    Vorsteuer 80,-
    an Kasse 880,-

  8. Nebenkosten des Geldverkehrs 100,-
    an Bank 100,-

  9. Verbindlichkeiten 11 000,-
      an Wareneingang 10 000,-
      an Vorsteuer 1 000,-

  10. Nicht relevant für die Buchführung

  11. KFZ-Aufwand 500,-
      Privatentnahme 300,-
      an Kasse 800,-

  12. Verbindlichkeiten 11 000,-
      an Skontoertrag 200,-
      an Vorsteuer 20,-
      an Bank 10 780,-

  13. Kasse 2 750,-
      an Lieferantenboni 2 500,-
      an Vorsteuer 250,-
Abschlussbuchungen
  1. Warenbestand 46 000,-
    an Wareneingang 46 000,-

  2. Wareneingang 800,-
    an Warenbezugskosten 800,-

  3. G+V 2 800,-
    an Wareneingang 2 800,-

  4. G+V 120,-
    an Skontoaufwand 120,-

  5. G+V 3 000,-
    an Mietaufwand 3 000,-

  6. G+V 100,-
    an Nebenkosten des Geldverkehrs 100,-

  7. G+V 500,-
    an KFZ-Aufwand 500,-

  8. Warenverkauf 5 500,-
    an G+V 5 500,-

  9. Skontierträge 200,-
    an G+V 200,-

  10. Lieferantenboni 2 500,-
    an G+V 2 500,-

  11. Eigenverbrauch von Waren 1 500,-
    an Warenverkauf 1 500,-

  12. G+V 1 680,-
    an Eigenkapital 1 680,-

  13. Eigenkapital 1 950,-
    an Privatentnahmen 1 950,-

  14. Saldo Umsatzsteuer 538,-
    an Vorsteuer 538,-

  15. SB 8 472,-
    an Vorsteuer 8 472,-

  16. SB 46 000,-
    an Warenbestand 46 000,-

Aufgabe 2

Bilden Sie für die folgenden Geschäftsvorfälle die Buchungssätze:
(Umsatzsteuer 10 %)
  1. Wareneinkauf auf Ziel. Nettowarenwert 7 000,-
  2. Die Hälfte der Warensendung aus 1. wird wegen Verderb zurückgeschickt.
  3. Wie bezahlen die Ware aus 1. per Postscheck.
  4. Vom Rest der Ware aus 1. sind weitere Stücke mangelhaft und werden zurückgesendet. Ihr Wert beläuft sich auf 1 300,- (netto). Der Lieferant schickt uns eine Gutschrift.
  5. Unsere Lagereinrichtung ist veraltet. Wir kaufen für netto 8 800,- neue Lagerregale. Wie erhalten ein Zahlungsziel von 28 Tagen.
  6. Wir verkaufen Waren im Nettowert von 4 500,- an den Kunden Schulze (Zielverkauf).
  7. Bei der Warenlieferung aus 6. ist uns ein Fehler unterlaufen. Wir haben die Ware und die Rechnung an den falschen Kunden geliefert (irrtümlich Schulze). Schulze schickt uns die Ware zurück. Wir erstellen eine neue Rechnung und liefern die Ware an den richtigen Kunden (Herrn Müller).

Lösung

  1. Wareneinkauf 7 000,-
    Vorsteuer 700,-
      an Verbindlichkeiten 7 700,-

  2. Verbindlichkeiten 3 850,-
      an Wareneinkauf 3 500,-
      an Vorsteuer 350,-

  3. Verbindlichkeiten 3 850,-
      an Postscheck 3 850,-

  4. Forderungen 1 430,-
      an Wareneinkauf 1300,-
      an Vorsteuer 130,-

  5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 8 800,-
    Vorsteuer 880,-
      an Verbindlichkeiten 9 680,-

  6. Forderungen Schulze 4 950,-
      an Warenverkauf 4 500,-
      an Umsatzsteuer 450,-

  7. Warenverkauf 4 500,-
    Umsatzsteuer 450,-
      an Forderungen Schulze 4 950,-
    Forderungen Müller
      an Warenverkauf 4 500,-
      an Umsatzsteuer 450,-

Aufgabe 3

Das Unternehmen Möbelgroßhandlung Wolff KG schließt mit dem Möbeleinzelhändler Möbel GmbH am 15.01. einen Liefervertrag mit einem Gesamtvolumen von netto 370 000,- ab. Da die Wolff KG ihrerseits die Möbel erst noch bei ihrem Hersteller anfertigen lassen muss, vereinbaren die Vertragspartner am 15.01., dass die Möbel GmbH eine Anzahlung von 200 000,- leistet. Die Anzahlung geht am 28.01. auf dem Bankkonto der Wolff KG ein. Am 01.03. liefert die Wolff KG die Möbel an die Möbel GmbH. Am 10.03. geht auf dem Bankkonto der Wolff KG die Restschuld von 207 000,- ein. Wie lauten die Buchungssätze bei der Wolff KG, wenn von der Berücksichtigung der Umsatzsteuer bei Anzahlung abgesehen wird? (Umsatzsteuer 10 %)

Lösung

28.01. Bank 200 000,-
an erhaltene Anzahlungen 200 000,-

01.03. Forderungen 207 000,-
erhaltene Anzahlungen 200 000,-
an Warenverkauf 370 000,-
an Umsatzsteuer 37 000,-

10.03. Bank 207 000,-
an Forderungen 207 000,-

Aufgabe 4


Ein Unternehmen hat folgende Eröffnungsbilanz zum 01.01.01

Aktiva
Bank          30 000,-

30 000,-
Passiva
Eigenkapital  30 000,-

30 000,-
Im Laufe des Jahres fallen folgende Geschäftsvorfälle an:
  1. Büroräume werden vermietet. Der Mietzins von 3 600,- wird am 28.02. des Folgejahrs nachträglich für die letzten 12 Monate an das Unternehmen gezahlt.

  2. Am 01.09. wird KFZ-Steuer für ein halbes Jahr im voraus gezahlt (2 400,-).

  3. Am 15.12. erhält das Unternehmen eine Zinsgutschrift über 400,- für 2 Monate im voraus.

  4. Der Verbandsbeitrag für die Zeit vom 01.11. bis zum 30.04. des Folgejahrs in Höhe von 4 800,- wird nachschüssig am 30.04. bezahlt werden.
Bilden Sie die Buchungssätze und führen Sie die Verbuchung auf Konten durch (einschließlich der Erstellung des Schlussbilanzkontos)!

Lösung

  1. sonstige Forderungen 3 000,-
      an Mietertrag 3 000,-

  2. KFZ-Aufwand 2 400,-
      an Bank 2 400,-
    Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) 800,-
      an KFZ-Aufwand 800,-

  3. Bank 400,-
      an Zinserträge 400,-
    Zinserträge 300,-
      an passive RAP 300,-

  4. Verbandsaufwand 1 600,-
      an sonstige Verbindlichkeiten 1 600,-

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